DAS BÜRO FÜR KUNST, UNSICHTBARE SKULPTUR UND WISSENSCHAFT
Jörg Reckhenrich
Achmed A.W. Khammas
Projektkonzept: Das Imaginäre Hotel
DIE EMPFANGSHALLE
DIE EMPFANGSHALLE befindet sich an einem imaginären Ort
und wird aus den Schnittpunkten folgender Begriffsinhalte gebildet
"Katastrophen - Flüchtlinge - Fremde - Asyl"
Die Idee zu dem Projekt DIE EMPFANGSHALLE setzt sich mit dem von Politikern und Medien beschriebenen Bild der Flüchtlingsströme aus Ländern der Dritten Welt in die entwickelten Industriestaaten auseinander - um es für einen Moment umzukehren.
Wir fragen uns, was wäre wenn..., und was verändert sich dabei in den Denkstrukturen ?
Szenario:
Ein großer Teil der Nordeuropäischen Bevölkerung befindet sich aufgrund einer Radikalisierung der politischen Verhältnisse oder einer Umweltkatastrophe auf einem Flüchtlingstreck in ein Land der Dritten Welt. Andere Flüchtlinge "überqueren das
Mittelmeer in Nußschalen". In einem Auffanglager betreten sie DIE EMPFANGSHALLE.
Der Aufbau : Beiliegend 2 Blatt Skizzen
3 Bereiche : Der Korridor (Eingang), (? Glasschleuse) (? Duschen/Entseuchung):
Extrem 'neon-hell', in die Seitenwände eingelassene Monitore (6-12) mit
verschiedenen Gesichtern (Schwarze, Orientalen, m/w), die in gebrochenen
europäischen Sprachen "Willkommen" sagen. (? Pfeile an Decke und Boden).
Das Magazin (Lager):
Diffus bis dunkel, verschiedene Kistenstapel u.ä. mit darüber/daneben
angebrachten Monitoren (s.o.) mit Anweisungen (z.B. : "Nehmen Sie nur eine
Decke pro Person", "Nehmen Sie sich...", "Begeben Sie sich..." u.ä.).
Inselbeleuchtung von oben.
Der Saal (Ruhe-/Schlafräume):
Hell oder Dunkel, ggf. auf- und abdimmend, geteilt durch Maschendrahtgitter,
blaue bzw. rote Beleuchtung. Monitore (s.o.) mit Suggestionsmusik, -graphik
und ggf. Textenfügungen (z.B. : "Bewahren Sie die Ruhe", "Schlafen Sie"...)
Jörg Reckhenrich/Achmed Khammas
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